Nutzungsbedingungen
Auf dieser Seite steht, wie Epimelea funktioniert: was Sie bekommen, wofür Sie bezahlen, was wir für Sie nicht tun können und worum wir Sie bitten. Der Text ist in gewöhnlichen Worten geschrieben, denn lesen müssen ihn Sie und nicht nur eine Anwältin.
Letzte Änderung: 8. Oktober 2026. Kontakt: hello@epimelea.com.
Was Epimelea ist
Epimelea ist eine App für psychologische Arbeit, die über die Zeit hinweg weitergeht. Hier bleibt jede frühere Begegnung im Gedächtnis: die Themen, zu denen Sie zurückkehren, das, was Sie vor einem Monat entschieden haben, das, was lange nicht auszusprechen war.
Sie bleiben anonym, und das Archiv lässt sich ohne Sie nicht entschlüsseln. Wir fragen weder nach Namen noch nach E-Mail-Adresse oder Telefonnummer. Wir haben sie schlicht nicht. Alles, was Sie schreiben und sagen, wird auf Ihrem Gerät verschlüsselt und nur verschlüsselt gespeichert, mit einem Schlüssel, den nur Sie haben. Selbst wenn jemand vollen Zugriff auf unsere Server erhielte, fände er dort Daten, die weder er noch wir lesen können. Verschlüsseln lässt sich nicht alles, und wir verschweigen das nicht: Um Ihnen zu antworten, liest der Anbieter des Sprachmodells, was Sie in der Begegnung sagen. Wenn Sie sprechen, hört das Gesprochene außerdem das Unternehmen, das es in Text umwandelt. Wie das genau funktioniert und was wir dafür tun, steht in der Datenschutzerklärung.
Wir nehmen das ernst. Der therapeutische Teil beruht auf anerkannten Ansätzen der Psychotherapie und wird nach fachlichen Quellen entwickelt, nicht als „unterstützender Bot“. Der Datenschutz steht auf aktuellen Verschlüsselungsstandards. Ausführlich dazu in der Datenschutzerklärung.
Das ist keine medizinische Leistung. Die App stellt keine Diagnose, behandelt nicht, verschreibt nichts und ersetzt weder Psychiaterin noch Psychologin oder Ärztin. Das ist keine Notfallhilfe. Wenn Sie gerade jetzt in Gefahr sind, rufen Sie den örtlichen Notruf oder eine Krisenhotline an. Die Nummern für Ihr Land finden Sie in der App: in einem Hilfebereich, den Sie jederzeit öffnen können, und im Gespräch selbst, wenn es dazu passt.
Die Therapie führt ein Sprachmodell. So wird es überall in der App genannt, und so antwortet es auch, wenn Sie fragen. Es kann sich irren, und es kann sich sehr überzeugt irren. Entscheidungen über Ihre Gesundheit, Ihre Medikamente und Ihre Sicherheit treffen Sie und Ihre Ärztin, nicht das Modell.
Der Dienst ist nicht für Menschen unter 18 Jahren bestimmt.
Was wir für Ihre Sicherheit getan haben
Ein Gespräch über Schweres verlangt Sorgfalt. Für uns war das eine eigene technische Aufgabe und keine Zeile in den Regeln.
- Die App verschreibt und beendet keine Medikamente und gibt keine medizinischen Empfehlungen. Kommt das Gespräch auf Präparate, Dosierungen, eine Diagnose oder das Absetzen einer Behandlung, sagt das Modell ausdrücklich, dass das eine Frage an die Ärztin ist, und rät nicht an deren Stelle.
- Jede Begegnung wird von einer eigenen Prüfung auf Krisenanzeichen begleitet. Sie läuft unabhängig vom Modell, das die Therapie führt, und kann sich deshalb nicht im Gespräch verlieren und Gefährliches übersehen.
- Eine Krise bricht das Gespräch nicht ab. Notruf- und Krisennummern erscheinen neben dem Gespräch, ohne es zu blockieren: Einen Menschen, dem es schlecht geht, setzt man nicht mitten im Satz vor die Tür.
- Das Verzeichnis der Hilfsdienste pflegen wir von Hand, nach offiziellen Quellen, mit Rücksicht auf Land, Sprache und Öffnungszeiten der Linie. Wir prüfen es nach, denn eine Nummer, unter der niemand abnimmt, ist schlimmer als gar keine Nummer.
- Das Modell gibt sich niemals als Mensch aus. Die App nennt es überall Sprachmodell, und es bestätigt das an jeder Stelle des Gesprächs.
- In der App gibt es keine Bindungstricks. Keine Serien und kein „unterbrich die Kette nicht“, keine Benachrichtigungen, die Ihre Abwesenheitstage zählen, kein Feed. Eine Pause in der Therapie ist Material für die Arbeit und kein Grund, Sie zu behelligen.
- Der therapeutische Teil wird nach fachlichen Quellen gebaut und gesondert auf Qualität geprüft: darauf, wie das Gespräch geführt wird, nicht darauf, wie schnell es endet.
- Wir prüfen die Qualität, ohne Ihre Gespräche zu lesen. Ein Teil der Begegnungen wird kurz nach dem Ende von einem gesonderten Modell bewertet: wie das Gespräch geführt wurde, ob gedrängt wurde, ob es beim Trösten blieb, ob etwas Wichtiges übergangen wurde. Von dieser Bewertung bleiben bei uns nur Punkte, Markierungen und Versionen, kein Wort aus dem Gespräch. Einen neuen Empfänger bekommt der Text nicht.
- Ein Mensch darf ein Gespräch lesen, aber nur wenn Sie es selbst erlauben. Diese Funktion gibt es, sie hilft uns, die Therapie besser zu machen, und sie ist standardmäßig ausgeschaltet. Sie schalten sie ein und können sie jederzeit wieder abschalten. Daneben steht klar: Ein therapeutisches Gespräch lässt sich nicht vollständig anonymisieren.
- Ihre Gespräche fließen nicht in das Training von Modellen. Wir verwenden sie nicht zum Training und geben sie dafür an niemanden weiter, weder mit Ihrer Zustimmung noch ohne sie. Bei den Modellanbietern arbeiten wir in einem Modus, in dem Anfragedaten nicht für das Training verwendet und nicht in einem Verlauf gespeichert werden.
Ihr Konto
Es gibt keine E-Mail-Adresse und keinen Knopf „Passwort zurücksetzen“. Ihr Konto besteht aus einem Archivnamen aus zwei Wörtern, einem Passwort und einem Wiederherstellungscode. Ihr Archiv ist auf Ihrem Gerät mit einem Schlüssel verschlüsselt, den wir nicht haben.
Sie können ohne Passwort beginnen. Dann legt die App Namen, Passwort und Code selbst an und bewahrt sie auf diesem Gerät auf: auf dem iPhone im Schlüsselbund, auf Android im Speicher von Google, im Browser in dessen eigenem Speicher. An uns werden sie nicht übermittelt. Ein solches Archiv öffnet sich auf diesem Gerät ohne Eingabe, und vor anderen schützt es nur die Sperre des Geräts selbst. Wenn Sie das Archiv sichern, legen Sie Ihr eigenes Passwort fest und erhalten einen Namen und einen Wiederherstellungscode. Danach wird der Eintrag auf dem Gerät gelöscht, und es gilt alles, was unten steht.
Das Archiv lebt bei uns, nicht in Ihrem Telefon. Die verschlüsselte Kopie liegt auf unseren Servern und ist die maßgebliche; auf dem Gerät liegt eine Arbeitskopie. Ob das Telefon ins Wasser fällt, verloren geht oder kaputtgeht, ob Sie ein neues kaufen oder von iPhone zu Android wechseln: Sie geben Archivnamen und Passwort ein, und die ganze Geschichte ist da, bis zur letzten Begegnung. Mehrere Geräte können gleichzeitig genutzt werden. Lesen können wir diese Kopie weiterhin nicht: Bei uns liegt Chiffretext, und der Schlüssel wird auf Ihrem Gerät aus Ihrem Passwort abgeleitet.
Wenn Sie sowohl das Passwort als auch den Wiederherstellungscode verlieren, ist das Archiv verloren. Wir können es weder öffnen noch wiederherstellen: Wir besitzen den Schlüssel nicht, und einen Umweg darum gibt es nicht. Bewahren Sie den Wiederherstellungscode bitte sicher auf und exportieren Sie Ihr Archiv von Zeit zu Zeit. Die App speichert es als gewöhnliche Textdateien, die sich überall öffnen lassen.
Solange das Archiv nicht gesichert ist, hängt es an einem Gerät. Geht das Gerät verloren, wird es zurückgesetzt oder löschen Sie die Browserdaten, ist das Archiv verloren. Auf dem iPhone kann der Eintrag über den iCloud-Schlüsselbund auf ein neues Telefon umziehen, auf Android über die Google-Sicherung, wenn Sie diese eingeschaltet haben. Im Browser wird der Eintrag nirgendwohin kopiert. „Abmelden und von diesem Gerät löschen“ vernichtet ein nicht gesichertes Archiv endgültig.
Aus demselben Grund reicht eine E-Mail nicht, um Ihnen den Zugang zurückzugeben: Wir wissen nicht, wem welches Archiv gehört, und haben nichts, womit wir Sie von einer fremden Person unterscheiden könnten. Mit allen anderen Fragen schreiben Sie an hello@epimelea.com. Wir helfen Ihnen weiter.
Worum wir Sie bitten
- Den Dienst nicht für Rechtswidriges und nicht zum Schaden anderer Menschen zu nutzen.
- Den Zugang nicht weiterzuverkaufen und über den Dienst keine bezahlten Leistungen für andere Menschen zu erbringen.
Jedes Konto hat Ausgabengrenzen, und wir achten anhand anonymer Zahlen auf Anzeichen von Missbrauch. Ein Konto, das offensichtlich nicht für Therapie genutzt wird, können wir einschränken oder schließen. Auch dann sehen wir nur Zahlen und Kosten, niemals den Inhalt Ihres Archivs.
Bezahlung
Ein Abonnement, alles inbegriffen, monatlich. Keine Zähler, kein Guthaben, keine Zusatzkosten: Das Abonnement bestimmt nur, bis zu welchem Datum Ihnen Begegnungen offenstehen.
Die ersten zwei Begegnungen sind kostenlos, eine Karte ist nicht nötig. Sie unterscheiden sich in nichts von den bezahlten.
Was die Bezahlung abdeckt. Ein Abonnement brauchen Sie, um eine neue Begegnung zu beginnen. Eine bereits laufende Begegnung wird nie unterbrochen: Endet das Abonnement mitten im Gespräch, läuft das Gespräch zu Ende und wird im Archiv festgehalten.
Das Ende eines Abonnements schließt Ihr Archiv nicht. Aufzeichnungen der Begegnungen, das Notizbuch, die Zusammenfassungen, Export und Löschung bleiben immer zugänglich, ob Sie gerade zahlen oder nicht. Ein Abonnement wird nur für neue Begegnungen gebraucht.
Geht eine Zahlung nicht durch, bleiben die Begegnungen noch einige Tage zugänglich. Der Dienst wird nicht am selben Tag abgeschaltet.
Kündigen geht in einem Schritt: in dem App-Store oder bei dem Zahlungsdienst, über den Sie abgeschlossen haben. Der Zugang bleibt bis zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums bestehen. Bei einer Rückerstattung oder einer Zahlungsrückbuchung endet der Zugang sofort.
Bezahlt wird über den App Store, Google Play oder Creem. Erstattung und Kündigung haben eine eigene Seite: Erstattung und Kündigung. Ihr Archivname wird dem Zahlungsdienst nicht übermittelt: Der Kauf trägt einen einmaligen Code, der nur bei uns mit Ihrem Archiv verknüpft wird.
Ein aus einem Export wiederhergestelltes Archiv erhält die kostenlosen Begegnungen nicht erneut. Alles andere darin funktioniert wie gewohnt.
Verfügbarkeit des Dienstes
Wir versprechen keinen unterbrechungsfreien Betrieb. Modelle, Anbieter und Preise ändern sich, und mit ihnen können sich die Möglichkeiten der App ändern.
Sollte Epimelea eines Tages schließen, überlebt Ihr Archiv das: Die Dateien gehören Ihnen, sie werden mit Ihrem Schlüssel auf Ihrem Gerät entschlüsselt, und zum Lesen braucht es uns nicht. Wir kündigen eine Schließung im Voraus an, auf dem einzigen Weg, der uns bleibt: in der App selbst und auf der Website. Ihre E-Mail-Adresse haben wir nicht.
Haftung
Wir tun alles, was wir können, für die Qualität der Arbeit und für den Schutz Ihrer Daten. Wir betreiben den Dienst so, wie es hier und in der Datenschutzerklärung beschrieben ist.
Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit haften wir unbeschränkt. Dasselbe gilt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur, wenn wir eine Pflicht verletzen, die für die Durchführung des Vertrags wesentlich ist und auf deren Einhaltung Sie vertrauen dürfen. Der Ersatz ist dann auf den Schaden begrenzt, der bei einem Vertrag dieser Art typischerweise vorhersehbar ist.
Einen Erfolg der Arbeit schulden wir nicht. Für die Entscheidungen, die Sie in Ihrem Leben treffen, haften wir nicht. Ebenso wenig für einzelne Aussagen des Sprachmodells und für den Verlust von Daten, deren Schlüssel allein Sie besitzen. Die Haftung nach den beiden vorstehenden Absätzen bleibt davon unberührt.
Wo das Recht Ihres Landes Ihnen mehr Rechte gibt als dieser Text, gilt das Gesetz.
Wer Epimelea betreibt
Epimelea wird betrieben von Întreprinzător Individual CLIMANOVA NICOLETA (IDNO 1024602013816), str. Feodor Dostoievski 16, of. 20, MD-3100 Bălți, Republik Moldau. Kontakt: hello@epimelea.com. Die vollständigen Angaben nach § 5 DDG stehen im Impressum.
Änderungen
Diese Bedingungen können sich ändern. Über wesentliche Änderungen informieren wir in der App selbst und auf der Website. Schreiben können wir Ihnen nicht, weil wir Ihre E-Mail-Adresse nicht haben. Das Datum der letzten Änderung steht immer oben auf dieser Seite.